FAQ - Häufig gestellte Fragen
Haben Sie Fragen? Hier finden Sie Antworten.
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum mylife OmniPod Insulin Management System.
Genau wie herkömmliche Insulinpumpen verabreicht mylife OmniPod kontinuierlich präzise, individuell angepasste Insulindosen mit Optionen für die Basalrate und Bolusabgabe, Sicherheitsüberprüfungen und Alarmfunktionen. Im Gegensatz zu konventionellen Insulinpumpen bietet das mylife OmniPod System aber
- 2 Teile, die drahtlos miteinander kommunizieren
- ein schlauchloses System
- eine automatische und praktisch schmerzfreie Einführung der Teflonkanüle
- Ein voll-integriertes FreeStyle®-Blutzucker-Messgerät
Diese Merkmale machen die Bedienungsfreundlichkeit und den Tragekomfort von mylife OmniPod aus.
Das mylife OmniPod-System ist für Menschen jeden Alters mit Diabetes, die Insulin benötigen, geeignet.

Das System kann unauffällig getragen werden: Der Pod ist mit 4,1 cm x 6,2 cm x 1,7 cm etwa so gross wie eine Streichholzschachtel.

Der PDM (Personal Diabetes Manager) ist mit 6,4 cm x 11,4 cm x 2,5 cm etwa genauso gross wie ein Smart-Phone.
Ja, Sie können den wasserdichten Pod im Schwimmbad, im Meer, unter der Dusche und in der Badewanne tragen, ohne die Insulinzufuhr zu unterbrechen, da er 60 Minuten lang bis zu einer Wassertiefe von 7,5 Metern wasserdicht ist.
Der PDM ist nicht wasserdicht.
Ja, Sie können beim Sport und bei anderen körperlichen Betätigungen den Pod tragen – bewahren Sie den PDM währenddessen in einer Sporttasche auf.
Ja, wir empfehlen, sich bei der Fluggesellschaft nach den aktuellen Sicherheitsbestimmungen zu erkundigen.
Der PDM und die Pods können gefahrlos durch die Röntgenkontrolle bei der Flugabfertigung mitgenommen werden. Wenn ein Sicherheitsalarm ausgelöst wird, teilen Sie dem Sicherheitspersonal mit, dass Sie Diabetes haben und eine Insulinpumpe tragen.
Weiterhin wird empfohlen, die folgenden Gegenstände für die Sicherheitskontrolle am Flughafen bereitzuhalten: Alle Diabetesmedikamente und -hilfsmittel sollten sich im Handgepäck befinden; Sie sollten einen mit Unterschrift versehenen Brief Ihres Arztes mitführen, in dem bestätigt wird, dass Sie Diabetesmedikamente und OmniPod-Zubehör mit sich führen müssen; ebenso Rezepte für alle Medikamente und Hilfsmittel mit Originalstempel.
Der Pod und der PDM kommunizieren drahtlos per Funk miteinander und dürfen dazu nicht weiter als 60 cm voneinander entfernt sein.
Nein, da sie nicht ständig miteinander kommunizieren müssen. Sie dürfen nur dann nicht weiter als 60 cm voneinander entfernt sein, wenn Sie die Insulinzufuhr programmieren oder auf Pod-Alarmmeldungen oder -Hinweise reagieren möchten. Ansonsten ist es nicht nötig. Der Pod verabreicht kontinuierlich die Insulin-Basalrate, auch wenn sich der PDM nicht in der Nähe befindet.
Während der Initialisierung eines Pods baut dieser eine eindeutige und exklusive Verbindung zu Ihrem PDM auf. Nach dieser Initialisierung ist es ausgeschlossen, dass ein von einer anderen Person getragener PDM Ihren Pod steuert oder stört.
Der Pod
Nein, neue Pods sind nicht mit Insulin gefüllt. Verwenden Sie die mit jedem Pod mitgelieferte Füllspritze, um ihn mit der von Ihnen benötigten bzw. vom Arzt verordneten Insulinmenge zu füllen.
Das Insulinreservoir im Pod kann mit 85-200 Einheiten eines Insulins befüllt werden.
Der Pod ist zur Verwendung mit schnell wirksamem U-100-Insulin vorgesehen. Die folgenden Insulinanaloga wurden getestet und können problemlos im Pod verwendet werden: Novolog®/NovoRapid®, Humalog®, Apidra®.
Das Pflaster des Pods verwendet einen Klebstoff, der praktisch identisch mit dem bei den üblichen Infusionssets verwendeten Klebstoff ist. Der latexfreie Klebstoff beruht auf Acrylbasis und eignet sich ideal zum sicheren Halten des Pods, sogar bei Feuchtigkeit.
Die automatische Kanüleneinführung des Pods ermöglicht es, ihn an einer Vielzahl von Körperstellen zu tragen. Oft wird der Unterleib verwendet, da der Pod dort leicht zugänglich und kontrollierbar ist. Ihr medizinischer Betreuer kann auch andere potenzielle Stellen vorschlagen, die – ebenso wie der Unterleib – oft eine Fettgewebeschicht aufweisen. Dazu zählen die Hüften, die Rückseite des Oberarms, der Oberschenkel oder der untere Rücken.
Die Nutzungsdauer eines Pods nach seiner Aktivierung beträgt 72 Stunden. Beachten Sie die Anweisungen Ihres Arztes bezüglich des Zeitpunkts, zu dem Sie Ihren Pod wechseln müssen.
Die Kanüle des Pods ist 9 mm lang. Das Einführen erfolgt automatisch und ist nahezu schmerzfrei. Dieses automatische Einführen dauert nur 5 Millisekunden, wobei die Kanüle ca. 6,5 mm, in einem Winkel von 45 Grad, eingeführt wird.
Ja, der Pod ist wasserdicht gemäss der Norm IPX8. Der Pod erfüllt die Anforderung dieser Norm, bis zu 60 Minuten lang in einer Wassertiefe von 7,5 Meter einwandfrei zu funktionieren.
Da die Temperaturen in der Sauna und den meisten Whirlpools die Wirkung von Insulin beeinträchtigen bzw. ganz aufheben, wird das Tragen eines Pods in der Sauna oder einem Whirlpool nicht empfohlen, es sei denn, Sie tragen den Pod im Whirlpool über der Wasserlinie.
Nein, sobald ein Pod entfernt wurde, kann er nicht mehr erneut auf der Haut platziert werden. Ein Pod kann nur einmal verwendet werden. Jeder Pod wird bis zu 72 Stunden lang getragen und anschliessend durch einen neuen Pod ersetzt.
Dafür wurde das EcoPod-Recyclingprogramm geschaffen. Sie senden Ihre Pods kostenfrei an Ypsomed zurück. Ypsomed kümmert sich um das Recyclen.
Der PDM (Personal Diabetes Manager)
Der PDM benötigt zwei alkalische Batterien der Grösse AAA (Microzellen), die ca. drei Wochen lang halten.
Der Pod verabreicht Ihnen auch dann weiterhin Ihre Insulin-Basalrate, wenn Sie Ihren PDM nicht bei sich haben. Wenn Sie Ihren PDM nicht dabei haben, können Sie allerdings keine Veränderungen Ihrer Basalrate vornehmen, sich keinen Bolus verabreichen, nicht den Blutzucker messen und nicht auf Alarmmeldungen oder Hinweise reagieren.
Ja, Sie können Ihre Daten mit mylife Diabass auslesen. Dazu finden Sie weitere Informationen auf der mylife Diabetescare-Website.